|
Ein traditionelles chinesisches Drachenboot Wir wurden 10. Unser Drachenboot-Team trainniert weiter! Am 21.08.2010 findet der "7. Gießener Drachenbootcup um den Pokal der Sparkasse Gießen" statt. Unser Team nimmt teil. Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr. Während der Mittagszeit wird eine traditionnelle Begrüßungszeromonie durchgeführt und direkt im Anschluss treten wir im Showrennen gegen ein aktuelles Rennbott an! Sollten wir nicht siegen, werden wir das Siegerteam auf seiner Siegerrunde begleiten.
Am 16. Juni 2010, dem Intenationalen Drachenboottag, wurde unser Boot getauft. Die Bootstaufe mit Festprogramm, vielen Gästen und traditionellen Gerichten und Getränken im ZAUG-eigenen Ausbildungsrestaurant "Lahnterassen" im Ski- und Kanuclub Gießen war ein voller Erfolg!
... und so ging's im April weiter mit dem Drachenboot Die Zaug gGmbH und die Arbeit und Bildung in Marburg arbeiten mit ihren Auszubildenden unter der Anleitung des Werftleiters, Herrn Maurer zügig an der Restaurierung des chinesischen Drachenbootes. Unterstützt werden sie hierbei von Herrn Kai Fuk Lan, der nur zu diesem Zweck aus Hong Kong kam. Es war ihm ein besonderes Anliegen, die Restaurierung helfend und beratend zu unterstützen, da das Boot vor über dreissig Jahren die Werft seines Cousins verlassen hat.
... und so ging's im März 2010 weiter mit dem Drachenboot Die Auszubildenden bei ZAUG im Bereich Maler und Lackierer (erstes und zweites Lehrjahr) befreiten "ihr" Boot zunächst einmal unter der Anleitung der Malermeister Ludwig Brand und Peter Baumann von seinen alten Farb- und Lackresten. Auch Kunststoffe und alte Gewebefolien wurden entfernt und das Teakholz freigelegt. Bootsbauer Christian Weber von der "Ruderwerkstatt" Wetzlar sowie Bootsbaumeister Christian Weber von der Firma von der Linden gaben wertvolle Tipps zur Restaurierierung. Schnell wurde jedoch klar, dass das Drachenboot sehr gelitten hatte und dass eine professionell eingerichtete Werkstatt sowie die Fachkenntnisse eines chinesischen Drachenbootbauers zum weiteren Fortgang der Restaurierung dringend benötigt wurden. In der Folge konnte Angelika Funk, stellvertretende Geschäftsfüherin der "Arbeit und Bildung Marburg", die über eine eigene Bootswerft in Cölbe verfügen, für ein gemeinsames Projekt gewonnen werden: Schreinermeister Adolf Maurer wird die weitere Restaurierung mit den Auszubildenden der ZAUG gGmbH und den Mitarbeitern der Bootswerft gemeinsam durchführen. Und ein weiteres Wunder geschah: Durch die großzügige Spende der Sparkassse Gießen in Höhe von 5.000,00 Euro sowie weitere Geldspenden der Firmen Schättler (Baudekoration) und Wobst (Autoteile) wurde es möglich, den Neffen des ursprünglichen Erbauers Herrn Lai Kam Fuk aus Hong Kong einzuladen. Er ist kantonesischer Drachenbootbauer und wird den Auszubildenden und den Mitarbeitern der Marburger Bootswerft vieles über die mehr als 4.000 Jahre alte Tradition des Drachenbootbaues vermitteln.
Neues Projekt verbindet Handwerk,Sport, "So wie es hier im Hof steht, ist es ein Kunstwerk an sich", so Monika Neumaier, Geschäftsführerin der ZAUG GmbH. Die ZAUG GmbH in Gießen ist jetzt stolze "Besitzerin" eines traditionellen chinesischen Drachenbootes. "Eigentlich entstand dieses Projekt durch einen Zufall", berichtet Neumaier. Die ZAUG-Mitarbeiter wollten eine Drachenbootmannschaft für 2010 zusammenstellen und so entstand der Gedanke, in den hauseigenen Gewerken oder in Kooperation mit der Marburger Bootswerft ein Drachenboot selbst zu bauen. Da sich weder im nationalen noch im internationalen Netz Baupläne hierzu fanden, wurde Kontakt zu Henning Wiekhorst, einem Vertreter der IDBF (International Dragon Boat Federation), aufgenommen. Gemeinsam mit Mike Haslam, geschäftsführender Präsident der International Dragon Boat Federation, stellte er spontan ein traditionelles Teakholz-Drachenboot zur Restauration zur Verfügung. Dieses Boot wurde 1980 im Auftrag der Stadt Hong Kong von heimischen Bootsbauern gefertigt, um den Gedanken des Drachenbootrennens "in die Welt" zu tragen. Das Boot wurde 1981 in einem Rennen in Nottingham auf der Themse eingesetzt und gilt als "Ur-Boot" der heutigen internationalen Standard-Rennboote. Seine Maße dienten als Vorlage für alle heute weltweit gebauten Kunststoffdrachenboote. Dr. Hegemann von ZAUG traf alle notwendigen Vereinbarungen und organisierte den Transport. Die Spedition Karl Gross lieferte das 12 Meter lange Holzboot zu einem Sonderpreis von Nottingham nach Gießen, wo es von Mitarbeitern der ZAUG in Empfang genommen wurde. Die Firma Clou wird bei der Restaurierung durch die Auszubildenden der ZAUG-Ausbildungswerkstatt "Maler und Lackierer" ebenso beratend zur Seite stehen wie ein Mitarbeiter der Wetzlarer Werft "Ruderwerkstatt". Der heute fehlende typische Drachenkopf und -schwanz werden aus Hong Kong geliefert und hier von dem bekannten mittelhessischen Künstler Josef Krahforst zusammen mit den ZAUG-Auszubildenden gestaltet. Das Boot ist 12 Meter lang und verfügt über 12 Sitze. Anders als die modernen Drachenboote wird es im Sitzen gesteuert und der Trommler von einem Gong in der Bootsmitte unterstützt. An fünf aufrechten Stangen können Fahnen oder ein buntes Tuch befestigt werden, das wie ein Baldachin über das gesamte Boot gespannnt wird. Dann sieht es aus, als würden die Paddler im Bauch eines Drachen sitzen. In einem Wettkampf mit modernen Drachenbooten kann dieses historische Drachenboot jedoch nicht konkurrieren, denn mit seinen 700 Kilogramm wiegt es mehr als doppelt so viel wie sie. Eine Spende der besonderen Art machte die Firma Boehme Music - einen Gong nebst Schlegeln. Am 10. Oktober 2009 hat die UNESCO das Drachenbootfest zu Weltkulturerbe erklärt. Mehr dazu hier: http://dragonboatweb.com unter "News". Zur Geschichte des Drachenboots / History of Dragon Boats UNTERNEHMEN: |
Gerne können Sie die Restauration unseres Drachenbootes unterstützen und uns eine kleine Spende zukommen lassen! Sparkasse Giessen Wir bedanken uns für Ihre Spende zur Restauration unseres Drachenbootes! |
